Search the site
An Heroic Ministry
Introducing Pastor Steven from Rwanda:

Pastor Steven

Pastor Steven Turikunkiko has set up a community in Rwanda for victims of the genocide. 160 widows & teenagers & 80 younger children live with him; farming, sharing their lives and caring for those dying from AIDS. The community subsists on less than $1 per person per day.

At enormous personal sacrifice, Pastor Steven and his wife have also adopted 20 orphans - who live with them and their 2 other children.

For more information on Steven and this incredible community of hope, click here

 

Online Bible
Lookup a word or passage in the Bible:




Powered by BibleGateway.com
Verse of the day
YWI - working with...

YWI is pleased to work in association with

 

CCP, UK

CCP

 

Fuller Youth Institute, US

Fuller Youth Institute

 

Sophia Network, UK

Sophia Network

 

ApCsel29, Hungary

ApCsel29

Ungdomsarbeid, Norway

Ungdomsarbeid

ParaLideres.org

ParaLideres.org

Entscheidungshilfe

Download
Previous | Next
 
Schoolgirl

Wie können Jugendarbeiter Jugendlichen dabei helfen gute Entscheidungen für ihre Zukunft zu treffen?

Für Jugendliche ist es immer eine Herausforderung zu entscheiden, welche Lebensziele, Bildungswege und Berufsmöglichkeiten sie verfolgen sollen. Für junge Christen gilt es zudem nicht nur die eigenen Träume sowie die Erwartungen von anderen zu erfüllen, sondern auch den Ansprüchen Gottes zu genügen und ihm zu dienen. Dies mag zunächst wie ein zusätzliches Hindernis erscheinen, kann aber der Schlüssel zu den richtigen Entscheidungen und einem erfüllten Leben sein. Dieser Artikel soll eine Hilfestellung für Jugendarbeiter sein, ältere Jugendliche dazu anzuregen über einige Wegweiser für die kommenden Jahre nachzudenken (und ihnen dies hoffentlich zu folgen). Die drei grundlegenden Wegweiser sind: ‘Lebe nie ein Doppelleben' , ‘Denke immer daran wer der Boss ist', und ‘Lass dich leiten'.

Lebe nie ein Doppelleben

Jeder der eine gewisse Zeit in der Jugendarbeit tätig war, wird sich an Momente des Triumphes (und Momente der Verzweiflung) erinnern können. Für mich war einer dieser Triumphmomente als unser Leitungsteam, bestehend aus Ehrenamtlichen und Jugendlichen, ganz spontan beschloss eine ‘Prüfungs-Gebettafel' einzuführen: wir hingen eine Tafel an die Wand, auf die jeder Jugendliche seine Klausuren und Prüfungen für die kommende Woche schrieb. Wir kopierten dann die Termine auf ein Blatt Papier, so dass alle es mitnehmen konnten um zu Hause für ihre Freunde zu beten. Die Jugendlichen fanden diese Aktion großartig und der Zusammenhalt der Gruppe verstärkte sich enorm.

Eine der Schwierigkeiten denen wir gegenüber stehen, wenn wir versuchen Jugendlichen (und ihren Familien) zu helfen, wichtige Zukunftsentscheidungen zu treffen, ist die Art wie Religion in der modernen Welt gesehen wird. In der vor-modernen Vergangenheit waren Religion und Leben vollständig miteinander verbunden, sowohl im individuellen Leben des Einzelnen als auch der Gesamtgesellschaft. (Die Existenz der Staatskirche in Großbritannien, mit einem Monarchen als Oberhaupt und Bischöfen, die vom Premierminister berufen werden, ist ein Indiz für die früher enge Verbindung zwischen Religion und Gesellschaft.) Aber Änderungen von Werten und Einstellungen in der Moderne führten zu dem was Soziologen und Theologen als ‘Privatisierung des Glaubens' bezeichnen. Religion wandelte sich von einem zentralen Punkt der alles beeinflußte, zu einem gewissen (und nicht sehr wichtigen) Teilaspekt im Leben - dem religiösen Teil. Während Menschen nun in der Lage sind ihren Glauben individuell und privat auszuleben, wurden andere Lebensbereiche - wie Beruf, Bildung oder gesellschaftliche Teilhabe von Religion ‘befreit'. Derzeit könnte jedoch gerade eine weitere Veränderung auf diesem Gebiet stattfinden - einige Soziologen  sprechen von einer neuen, post-säkularen Welt.

Der erste Schritt auf dem Weg dazu Jugendliche zu unterstützen gute Lebensentscheidungen zu treffen ist, ihnen dabei zu helfen zu verstehen, dass ihr spirituelles Leben eng integriert in ihren Montag-bis-Freitag Berufsalltag sein sollte. Nichts ist komplizierter als zu versuchen ein Doppelleben zu führen. Eine einfache Idee, wie die ‘Prüfungs-Gebettafel' kann Jugendlichen helfen, ihren Glauben in ihren Alltag zu integrieren.

Denke immer daran wer der Boss ist

Es gibt nichts Schlimmeres als Wegbeschreibungen denen du nicht vertraust. Wenn du nach 10 Minuten entscheidest, du kannst der Beschreibung die dir ein Freund auf einen Zettel geschrieben hat nicht trauen, ("biege beim Kreisverkehr links ab, vorbei an der Kneipe auf der rechten Seite... ") dann ist sie nutzlos. Dann tust du besser daran, sie aus dem Fenster zu werfen (in einen Mülleimer natürlich) und selbst nach dem Weg zu suchen, als den Beschreibungen halb zu folgen aber einen anderen Weg zu gehen wo du glaubst, sie seien falsch oder meinst eine bessere Idee zu haben. Ähnlich bringt es wenig, Gott zu bitten uns bei unseren Lebensentscheidungen zu helfen, wenn wir nicht bereit sind seiner Autorität jederzeit zu folgen - nicht nur dann wenn es bequem scheint oder zufällig mit dem ‘was ich mir auch gerade gedacht habe' übereinstimmt.

Eine mögliche Definition eines Christen ist jemand, ‘der die Herrschaft Christi in seinem Leben akzeptiert'. Wenn Jugendliche (oder auch Jugendarbeiter) gute Lebensentscheidungen treffen wollen, müssen sie erkennen, dass Christus Autorität in allen Bereichen ihres Lebens hat - nicht nur wenn es um Kirchgangsgewohnheiten oder die persönliche Moral geht. Dass wir in einer Gesellschaft leben, in der ‘Autorität' ein unbeliebtes Wort ist, macht die Sache noch wichtiger. Die radikale christliche Behauptung ist, dass um den wahren Frieden zu erfahren, man sein gesamtes Leben Christus hingeben muss.

Ein Weg dies zu verstehen ist, sich das Konzept der Berufung bewusst zu machen. Heute wird ‘Berufung' in der Regel nur mit bestimmten Berufen in Verbindung gebracht. Jedes Fach jedoch das ein Christ lernt oder studiert, jede Tätigkeit die er ausübt sollte eine Berufung sein. Wenn wir uns nicht von Gott zu etwas berufen fühlen, sollten wir es nicht tun. Die Bibel macht deutlich, dass Gott Menschen dazu berief Handwerker, Soldaten und Musiker zu sein, genauso oft und deutlich wie er andere dazu bestimmte Propheten und Priester zu sein. Gott ruft und hat eine Berufung für jeden von uns. Jugendliche müssen sich darauf einstimmen Gottes Rufen zu hören, unabhängig davon ob sie darüber nachdenken, ihr Leben einer christlichen Mission zu widmen oder eine Karriere im Handel oder der Gastronomie anstreben. Der beste Weg unsere Berufung zu finden, ist von dem zu lernen was Gott uns zu sagen hat und was er von uns erwartet.

Gottes Berufung für uns hat aber nur Kraft unser Leben zu lenken wenn wir bereit sind, uns ganz seiner Autorität hinzugeben. Ein Christ der seine Bestimmung finden will muss Gottes Autorität demütig Aufmerksamkeit schenken; dabei helfen uns die Überlieferungen der Bibel,  die Kirche, die Weisheit anderer (insbesondere älterer Menschen) und Gottes leise Wort das er in unser Bewusstsein spricht. Wenn die Entscheidung Gottes Autorität zu folgen einmal getroffen wurde, werden sich den Jugendlichen ganz neue Horizonte öffnen, verbunden mit der großen Freude, dass Gott bei ihnen ist und sie leitet, besser noch, dass er sogar ihre Fehler und Vergehen verzeihen kann.

Lass dich leiten

Die letzte Grundregel hilft Jugendlichen, ihr Verlangen und ihre Bereitschaft ihr Leben Gottes Plänen hinzugeben in konkrete Entscheidungen und Handlungen umzusetzen. Alldem vorausgesetzt ist das Vertrauen, dass Gott dazu in der Lage und bereit ist, uns auf unserem Weg zu leiten.

Es bedarf eines robusten und sicheren Verständnis von ‘Führen' um Gottes Stimme zu hören und zu akzeptieren, dass er uns in wichtigen Entscheidungen lenkt.  Wenn nicht könnte die Situation für den Jugendlichen schwierig werden. Wenn auch Entscheidungen über Beruf und Studium immer spirituelle Entscheidungen sind, ist es wichtig nicht in eine gefährliche ‘Über-Spiritualität' zu verfallen.

Ich werde nie das unangehme Gefühl vergessen, als ich in einem Vorstellugsgespräch für die School of Medicine der Universtität Birmingham saß. Ich wollte Medizin studieren und während des Gesprächs wurde deutlich dass mein christlicher Glaube von großer Relevanz für diese Entscheidung war. Das war der Anfang des Endes meiner medizinischen Aspirationen. Nicht, weil die Professoren etwas gegen Christen hatten, sondern weil sie sehen konnten was ich nicht sah, nämlich dass zwischen meinem ‘spirituellen' Wunsch Arzt zu sein und als medizinischer Missionar tätig zu sein und meinem tatsächlichen akademischen Interesse und Begabungen eine Lücke klaffte. Für die Professoren war ich deutlich ein potentieller Geisteswissenschafter, der Probleme gehabt hätte sich in den Naturwissenschaften über Wasser zu halten. Im Rückblick danke ich Gott für die Erfahrenheit und Weisheit dieser Professoren.

Ich habe es nie bereut nicht Arzt geworden zu sein. Ich glaube in dieser jungen Phase meines Lebens etwas ‘über-spirituell' gewesen zu sein. Ich wollte Gott dienen und hatte ein echtes Gefühl der Berufung verspürt - bis heute eine der tiefgreifendsten Erfahrungen in meinem Leben als Christ. Diese Berufung fand statt als mir jemand von seiner Arbeit in einer medizinischen Mission in Afrika berichtete. Ich kam voreilig zu der Schlussfolgerung, dass dies auch Gottes Berufung für mich war. In meinem Eifer übersah ich (und überredete andere Menschen das auch zu tun) viele Anzeichen dafür, dass ich für eine medizinische Karriere ungeeignet war.

Wir als Jugendarbeiter müssen vorsichtig darauf achten, Jugendlichen verschiedene Wege der Entscheidungsfindung aufzuzeigen und dabei berücksichtigen dass Gott viele Wege und Muster benutzt zu uns zu sprechen und uns zu leiten. Wir müssen Jugendlichen helfen ein robustes und sicheres Verständnis von Wegweisung zu entwickeln, eines dass sich auf mehr als persönliche spirituelle Erfahrungen  bezieht. Es muss auch auf Anweisungen achten - negative als auch positive - die uns die Bibel gibt. Es muss auf Einschränkungen achten denen wir als Christen unterliegen - es gibt Karriere- und Lebenswege die für uns als Angehörige der Gemeinschaft der Gläubigen außerhalb unserer Grenzen liegen. Es muss die  Beispiele von Menschen die ihr Leben in ganz Einheit mit dem Rufen Gottes lebten beachten, Beispiele aus der Bibel, der Geschichte der Kirche und der heutigen Zeit. Desweiteren müssen Jugendliche lernen sorgfältig, klar und verantwortungsbewusst darüber nachzudenken, was ihre Berufung ist und wie sie sie am besten erreichen. Sie müssen die Weisheit von Menschen in ihrer Umgebung beachten, Menschen mit mehr Erfahrung und Urteilsvermögen, unabhängig davon, ob sie im säkularen Sektor (z.B. als Berufsberater oder Lehrer) oder innerhalb der Kirche arbeiten.

Wenn wir Jugendliche dabei unterstützen können, unter der Autorität Christi die oben genannten Aspekte in ihre Suche nach dem richtigen Weg miteinzubeziehen, können wir sicher sein, dass sie gesegnet sind und dass ihr Leben, insbesondere ihr Arbeitsleben, ein Segen für andere sein wird.

 Zusammenfassung

Ich war lange genug in der kirchlichen Jugendarbeit tätig um das Privilig zu erfahren, Jugendliche in die Gesellschaft hineinwachsen zu sehen, wo sie nun einen Platz als Lehrer, Wirtschaftsberater, Missionare, Verkäufer und sogar chart-stürmende Künstler haben. Und ich weiß, das Gott ihre Karriere nicht wertet, so wie es die Welt um sie herum tut. Stattdessen ist er erfreut über alle die seinem Rufen gefolgt sind und ihre einzigartigen Talente die er ihnen gab nutzen.

Lassen Sie uns beten, dass aus den Jugendlichen mit denen wir heute arbeiten eine engagierte Generation von berufenen Christen heranwachsen wird, um Gott zu dienen und alle Facetten der Gesellschaft zu beeinflussen - um ihre Kollegen und Firmen zu unterstützen, um als Architekten und Maurer Heime der Geborgenheit zu planen und zu bauen; um als Politiker gerechte Gesetze für die Benachteiligten in ihrem Land zu schaffen; um als Krankenschwester, Ärzte und Rettungskräfte Menschen zu heilen; um als Produzenten, Künstler und Sportler nach der Wahrheit zu suchen und eine erhebende Unterhaltung zu schaffen.

Jonathan Brant lebt in Großbritannien

17 Comments Posted Leave a comment

packersuperbowljerseys packersuperbowljerseys (sfsdf)
ma chen (beijing)
lee mary (fujian)
lee mary (fujian)
yaya chen (putian)
packersuperbowljerseys packersuperbowljerseys (sfsdf)
yaya chen (putian)
smile smile (shanghai)
ma chen (beijing)
yaya lee (fuzhou)
chen jack (dsdeaqfd)
chen jack (dsdeaqfd)
packersuperbowljerseys packersuperbowljerseys (sfsdf)
lucy wang (zhengzhou)
ed hardy (Beijing)
packersuperbowljerseys packersuperbowljerseys (sfsdf)
herny green (independence)
 

Add a comment:

Sign in to comment on this entry. (Required)